Themen

Mein persönliches Wachstum

Gruppenpsychotherapie – Mein persönliches Wachstum


Inhalt

Jeder Mensch hat die Möglichkeit, an den Herausforderungen des Lebens zu wachsen. Für manche stellen diese Herausforderungen Stolpersteine dar, anderen gelingt es, daran ihre Persönlichkeit zu  entwickeln. Psychische Krisen und Störungen können unsere Wahrnehmungen so verändern, dass wir negativ denken und fühlen, unser Körper mit Symptomen reagiert und wir auf ungünstige  Handlungen zurückgreifen. Die Neurowissenschaften zeigen uns, dass durch die Schulung der Wahrnehmung, neue Lernprozesse im Gehirn angeregt werden. Mithilfe von Psychotherapie können selbst lange bestehende psychische Probleme und Belastungen verändert und verbessert werden.
In der Gruppenpsychotherapie treffen sich Menschen, die ähnliche Erfahrungen machen, sich in einem geschützten Raum neu kennenlernen und ausprobieren und sich in ihrem persönlichen Wachstum
gegenseitig unterstützen.


Ziele

• Sie nehmen sich selber ganzheitlich wahr
• Sie erkennen Zusammenhänge von Körper, Gedanken, Gefühlen und Handlungen
• Sie können auf die verschiedenen Bereiche selbstwirksam Einfluss nehmen und dadurch positive Veränderungen herbeiführen
• Sie gewinnen an Selbstsicherheit und erweitern Ihre sozialen Kompetenzen


Psychodrama …

• ist ein psychotherapeutisches Verfahren, das den Mensch in seiner Gesamtheit erfasst und anspricht
• dient der Bearbeitung von Problemen und hilft beim Suchen neuer Bewältigungsmöglichkeiten
• fördert Kreativität und Spontanität als Voraussetzung für neue Handlungskompetenze


Arbeitsweise

Der Gruppenleiter und die Co-Leiterin bereiten die Sitzungen thematisch vor und unterstützen die Teilnehmenden, sich mit ihren eigenen Erfahrungen einzubringen. Kurze Informationen am Anfang der Sitzung, Entspannungs- und Körperwahrnehmungsübungen, szenische Darstellungen, psychodramatische Aufstellungen, Symbolarbeit und Übungen für die Selbstwirksamkeit im Alltag sind methodische Ansätze, die flexibel, je nach Thema und Bedürfnissen der Teilnehmenden eingesetzt werden.


Voraussetzungen bei den Teilnehmenden
• Bereitschaft, sich in einer Gruppe auf Neues und Unbekanntes einzulassen, gewisser Grad an Offenheit und Neugier, ärztliche Behandlung bei psychischen krankheitswertigen Störungen.
• Vorgespräch, wenn eine Einzelpsychotherapie nicht beim Leiter durchgeführt wurde.


Vereinbarungen, die sich bewährt haben

Es gilt Platzbezahlung. Die Gruppe findet trotz Absage von Einzelpersonen statt, d. h. für jede stattgefundene Gruppensitzung ist das vereinbarte Honorar zu entrichten, auch wenn man nicht teilgenommen hat. Eine Mitteilung über Verhinderung bei der Gruppe an den Leiter ist erwünscht, um Klarheit für alle beim Beginn der Gruppensitzung über die Anzahl der Teilnehmenden zu haben.


Vertraulichkeit

Die Vertraulichkeit und die Verschwiegenheitspflicht der Teilnehmenden untereinander sowie des Psychotherapeuten und der Co-Leiterin stellen die Basis eines psychotherapeutischen Prozesses dar, der Entwicklungen und Veränderungen zulässt.


Bezahlung

Nach Erhalt der Rechnung, monatlich


Vorzeitige Beendigung
Bei vorzeitiger Beendigung der Teilnahme ist ein Abschlussgespräch mit der Gruppe und dem Leiter vorgesehen.


Gruppengröße

6 – 8 Teilnehmende


Zeit und Termine

Jeweils Dienstag, 19.00 – 20.30 Uhr
Beginn: 4. Oktober 2016


Setting

• Halboffene Gruppe, Teilnahme ist für 12 Sitzungen verpflichtend.
• Frei werdende Plätze werden nachbesetzt.


Kosten
• Pro Gruppensitzung à 90 Min.: € 40,00. In begründeten Ausnahmefällen sind Honorarveränderungen möglich.
• Kostenersatz durch die Krankenversicherung ist möglich, VGKK € 7,27

Den inneren Krafttieren begegnen

Was erwartet Sie?
Indianer erleben, dass jeder Mensch begleitet wird von einem Krafttier. Es ist wichtig für sie, mit ihrem Krafttier in Beziehung zu bleiben, damit es hilfreich wirken kann. Wir wollen in diesem Seminar über Imagination und Meditation unser ganz persönliches Krafttier kennen lernen, um mit ihm neue Wege zur inneren Heilung finden zu können.
In psychodramatischen Begegnungen mit der Tiergestalt werden wir unsere neu gewonnenen Energien genießen. Vorerfahrungen mit Psychodrama sind nützlich, jedoch nicht unbedingt notwendig.

Was können Sie mit dem gefundenen Krafttier machen?
• Es hilft Ihnen bei alltäglichen Angelegenheiten.
• Es hilft Ihnen bei allen Fragen. Treffen Sie sich mit Ihrem Krafttier und lassen Sie sich sagen, was zu tun ist.
• Es hilft Ihnen in bestimmten Lebensabschnitten und verleiht Ihnen die Kräfte, die Sie in dieser Phase brauchen.
• Krafttiere sind für Sie Spiegel Ihrer individuellen Stärken und Ressourcen. Sie zeigen Ihnen, welche Kräfte in Ihnen wohnen.
Leitung
Karin Elias, Psychotherapeutin, Psychodrama-Leiterin, Ausbildung in Personal Totem Pole Prozess-Therapie
bei Prof. Dr. Eligio Gallegos, Lehranalytikerin am C.G. Jung Institut Stuttgart

Berndt Kühnel, Dipl.-Soz.-Päd. (FH), Psychotherapeut, Psychodrama-Leiter

Gruppengröße: 7 – 12 Personen
Termin: 6. – 7. November 2015

Zeiten: Freitag: 17.00 – 21.00 Uhr, Samstag: 09.00 – 18.00 Uhr

Kosten: € 180,00 + 20% MwSt., ohne Übernachtung und Verpflegung

Wenn Sie eine 2. Person mitbringen, reduziert sich der Preis für Sie um 25%.
Ermäßigung ist möglich.

Ort:
Stiftung Kloster Viktorsberg, Seminar- und Kulturzentrum, Klosterweg 2, A-6836 Viktorsberg

Übernachtung:
Hotel Viktor, Hauptstraße 62, A-6836 Viktorsberg,
Tel.: +43 5523 65300, E-Mail: viktor@lhv.or.at
Wird von den TeilnehmerInnen selbst organisiert.

Anmeldung
Praxis LOOP
• Anmeldeschluss: 29. Oktober 2015
• Die verbindliche Seminar-Buchung erfolgt erst mit Zahlungseingang auf dem Konto.

Kleiner Schlafratgeber

Leiden Sie unter Einschlaf- und Durchschlafstörungen?

Mit diesen acht einfachen Maßnahmen wird Ihre Nachtruhe erholsamer. Falls diese Empfehlungen nicht helfen, sprechen Sie mit Ihrem Arzt, der eine genauere Untersuchung etwa in einem Schlaflabor veranlassen kann oder mit einem Psychotherapeuten, der an den Schlafstörungen mit Ihnen arbeiten kann, wenn psychosoziale Faktoren die Ursachen sind.

Befreien Sie Ihr Schlafzimmer von allem, was nichts mit dem Schlaf zu tun hat: Fernseher, Radio. Benutzen Sie das Bett nur zum Schlafen, vielleicht auch zum Lesen vor dem Einschlafen und zum sich Lieben, aber nicht zum Arbeiten, Grübeln usw.

Verbannen Sie alle Uhren aus Ihrem Schlafzimmer und auf dem Weg zur Toilette.  Stellen Sie einen Wecker so auf, dass Sie in der Nacht die Uhrzeit nicht lesen können.

Sorgen Sie für dunkle und stille Atmosphäre. Wenn nötig, schaffen Sie dicke Vorhänge an, oder verlegen Sie Ihr Schlafzimmer in einen anderen Raum der Wohnung.

Lernen Sie Entspannungsübungen, wie die Progressive Muskelentspannung nach Jacobson oder Autogenes Training.

Achten Sie auf einen regelmäßigen Rhythmus. Gehen Sie – auch am Wochenende und im Urlaub – zu festen Zeiten ins Bett, und stehen Sie regelmäßig zur gleichen Uhrzeit auf. In der erstenn Zeit kann es helfen, die erwartete Schlafzeit absichtlich etwas zu reduzieren (etwas später schlafen gehen, etwas früher aufstehen).

Besorgen Sie sich ein “Grübelbuch”,  in dem Sie die Themen aufschreiben, die Sie während des Tages belastet haben. Notieren Sie daneben einen Zeitpunkt,  zu dem Sie  am nächsten Tag wieder an  diese Themen denken werden. Machen Sie “Feierabend  im Kopf”.

Entwickeln Sie ein festes Abendritual: Etwa 45 Minuten vor dem Schlafengehen sollten Sie Körper und Geist mit einem immer gleichen Ritual auf das Einschlafen vorbereiten – etwa mit einer Entspannungsübung,  Lesen,  Musikhören oder einem “Schlummertrunk”  (Entspannungstee,  Milch mit Honig).  Alkohol (zum Beispiel ein Glas Wein) sollten Sie nur trinken,  wenn keine Schlafapnoe vorliegt. Manche Menschen baden oder duschen auch am Abend. Keinesfalls sollten Sie am Computer sitzen, fernsehen oder Hausarbeit erledigen.

Stehen Sie auf und verlassen Sie das Schlafzimmer, wenn Sie in der Nacht wach liegen. Setzen Sie sich immer an die gleiche Stelle (in Ihren “Grübelsessel”). Sie können lesen, Musik hören oder auch, wenn nötig, über die Probleme des Tages nachdenken. Aber machen Sie kein helles Licht, und lassen Sie sich nicht verleiten, die Zeit mit Hausarbeit, am Fernseher oder am Computer zu verbringen. Gehen Sie erst wieder ins Bett, wenn Sie schläfrig sind.

zitiert nach:  SVA aktuell Nr 1/13

Stress und Burnout bewältigen

Das Thema Stressbewältigung und Burnoutprophylaxe ist aktuell. Jedoch wissen Betroffene oft nicht, dass sie ein Burnout haben, weil dieser Zustand sich meist über längere Zeit entwickelt und man sich in gewisser Weise an Stress “gewöhnt”. Den ganzen Beitrag lesen »

Expertentipps zum Überwinden von Depression


Diese 10 Tipps  geben Ihnen konkrete Hinweise, was Sie selbst zu einer erfolgreichen Behandlung beitragen können. Das Befolgen dieser Hinweise reicht  nicht aus, um eine Depression alleine zu bewältigen. Sie können jedoch im Rahmen einer Behandlung hilfreich sein, wenn Sie sich konsequent daran halten.

1. Nehmen Sie vom Arzt verordnete Medikamente ein!

2. Bleiben Sie körperlich aktiv und fit. Bleiben Sie nicht im Bett liegen, auch wenn es schwer fällt!

3. Planen Sie Ihren Tag genau mit einem Stundenplan, am besten zu einer Tageszeit, wo die Stimmung am besten ist!

4. Legen Sie eine Liste von täglichen angenehmen Routineaufgaben und Unternehmungen und führen Sie diese durch!

5. Setzen Sie sich kleine erreichbare Ziele und registrieren Sie Ihre Erfolge!

6. Vergessen Sie Misserfolge! Es ist nicht Ihr Versagen, sondern die Depression.

7. Nehmen Sie negative Gedanken nicht für bare Münze.

8. Reden Sie mit einer vertrauten Person über Ihren Zustand!

9. Regelmäßig und gesund essen – Alkoholkonsum stark einschränken oder ganz weglassen!

10. Beobachten Sie regelmäßig Ihre Stimmung und stellen Sie Unterschiede fest!

Expertentipps bei Schlafstörungen

  • Gehen Sie erst ins Bett, wenn Sie wirklich müde sind.
  • Vermeiden Sie das Schlafen während des Tages. Ausnahme: der Power-Nap als 20 Minuten dauernde Ruhepause in der Mittagszeit.
  • Vermeiden Sie aufputschende Getränke und auch Nikotin vor dem Schlafengehen.
  • Essen Sie keine schweren Mahlzeiten vor dem Schlafengehen.
  • Machen Sie einen Spaziergang oder nehmen Sie ein beruhigendes Bad am Abend.
  • Wenn Sie nach ca. 15 – 20 Minuten noch nicht einschlafen können, stehen Sie wieder, damit das Bett nicht ein Ort wird, wo Sie nachdenken und grübeln. Lenken Sie sich ab mit einer Beschäftigung (Sudoku, Kreuzworträtsel, Fotos).
  • Wenn Ihnen ungelöste Probleme durch den Kopf gehen, schreiben Sie diese auf und stellen Sie sich eine positve Lösung vor. Dann gehen Sie wieder ins Bett.
  • Wenn Sie ein ungelöstes Problem mit Ihrem Partner/Ihrer Partnerin haben, vereinbaren Sie einen Termin und diskutieren Sie nicht im Bett darüber.
  • Manchmal helfen vorübergehend auch getrennte Schlafräume.
  • Regelmäßige sportliche Aktivitäten untertags, 2 – 3 Mal die Woche 30 – 60 Minuten fördern den Schlaf, weil auf diese Weise Stresshormone abgebaut werden.
  • Lernen Sie ein Entspannungsverfahren wie die Progressive Muskelentspannung, Autogenes Training oder Yoga.
  • Lenken Sie Ihre Gedanken konstruktiv um, indem Sie eine schöne Erinnerung vor Ihrem geistigen Auge aufsteigen lassen oder   eine Visualisierungsübung machen.
  • Achten Sie darauf, dass der Schlafraum gut gelüftet und nicht zu warm oder zu kalt ist.
  • Gewöhnen Sie sich einen bestimmten Tagesrhythmus mit fixen Zeiten zum Ins -Bett- gehen und Aufstehen an.

Neue Lebensperspektive

Frau I.C., 45 Jahre, verheiratet, 2 Stiefkinder, kam zu mir, weil sie Depressionen hatte. Als Ursache sah sie ihre Unzufriedenheit mit ihrer aktuellen Lebenssituation.  Den Rollenwechsel von der “Nur-Hausfrau und –Mutter” wollte sie im geschützten Rahmen einer Psychotherapie planen und vorbereiten. Den ganzen Beitrag lesen »

Ängste

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Depression – was ist das eigentlich?

faceDepression ist eine Erkrankung, die den ganzen Menschen betrifft. Betroffen sind das Denken, die Gefühle, das Verhalten, der Körper und der Umgang mit anderen. Den ganzen Beitrag lesen »

Sucht

Als Sucht bezeichnet man eine krankhafte oder zwanghafte Abhängigkeit von Substanzen oder bestimmten Verhaltensweisen. Diese Abhängigkeit führt zu einem extremen Verlangen, bestimmte Substanzen einzunehmen oder Verhaltensweisen anzunehmen, um einen gewissen Grad an Befriedigung zu finden. Den ganzen Beitrag lesen »

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