Visualisierungsübungen

Visualisierungsübungen sind anerkannte wissenschaftlich untersuchte mentale Strategien zur Beeinflussung von Gedanken durch tagtraumartige Phantasien. Heute sind viele CDs zu erwerben, die oft nicht den erwünschten Erfolg bringen, weil sie alleine nicht ausreichen, Veränderungen zu bewirken. Man kann sich davon nicht erwarten, dass sich im Sinne eines falsch verstandenen „positiven“ Denkens die Dinge quasi von selbst erledigen, bzw. der Körper und die Psyche von Krankheitssymptomen befreit werden. Sinnvoll eingesetzt können Visualisierungen jedoch einen psychotherapeutischen Prozess unterstützen.
Visualisierungsübungen sind innere Vorstellungsbilder, die Ihnen helfen, ihren Entwicklungs- oder Heilungsprozess zu intensivieren und Gefühle von Zuversicht und Zutrauen zu sich selber zu entwickeln. Die Kreativität und Phantasie werden angeregt und kommen auf diese Weise sozusagen auf andere Gedanken. Die inneren Bilder helfen, sich eigene Ziele besser vorzustellen und eigene Kraftquellen und Ressourcen aus dem Unbewussten und der Intuition zu erschließen. So wie wir uns das Misslingen, das Scheitern, das auf uns zukommende Problem vorstellen können und uns dadurch entmutigen und die Energie rauben, sogar Angst hervorrufen und das entsprechende Ergebnis im seine einer sich selbst erfüllenden Prophezeiung erreichen, können wir uns die Lösung vorstellen und so positive Energie gewinnen und das Selbstvertrauen stärken. Visualisierungsübungen z.B. schöne Erinnerungen an vergangene Urlaube, erreichte Ziele und Erfolge, erledigte Aufgaben können auch als Hilfe zum Einschlafen eingesetzt werden.

Ein Beispiel für eine Visualisierung ist folgende Übung. Sie wundern sich vielleicht, dass keine bestimmten Inhalte vorgegeben werden. Der Grund ist, dass gewisse suggerierte Vorstellungsbilder nicht für alle Menschen positiv geprägt sind. Die Fragen regen Sie an, sich Ihre eigenen für Sie wichtigen Bilder herzuholen und sich so zu entspannen.

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