Sexuelle Funktionsstörungen

Sexuelle (Funktions)Störungen bei Männern
Da das Thema Sexualität sehr persönlich ist und das Gespräch mit einem gleichgeschlechtlichen Therapeuten einfacher ist, behandle ich nur Männer mit sexuellen Funktionsstörungen. Frauen sind meiner Ansicht nach bei Psychotherapeutinnen besser aufgehoben. Ich habe jedoch Erfahrungen in der Behandlung von Frauen mit sexuellen Problemen, wenn diese in  Kombination mit anderen psychischen Störungen oder Partnerproblemen aufgetreten sind.


Von sexuellen Funktionsstörungen sprechen wir dann, wenn wir länger als 6 Monate nicht die gewünschte sexuelle Beziehung haben können, die wir uns wünschen und darunter leiden.
Man unterscheidet zwischen sexuellen Funktionsstörungen, die rein körperlich verursacht sind, und solchen, die psychisch und körperlich bedingt sind.
Zu den psychisch und körperlich bedingten sexuellen Störungen zählt man beim Mann Mangel oder Verlust an sexuellem Verlangen, sexuelle Abneigung und mangelnde Befriedigung, Erektionsstörungen und vorzeitigen Samenerguss.
Das wichtigste Ziel in einer Psychotherapie ist zunächst die Behandlung der Angst vor dem Versagen. Je mehr Druck Männer sich nämlich im Vorfeld machen, je mehr sie befürchten, wieder zu versagen, umso wahrscheinlicher ist es, dass genau das eintritt.
Außerdem  lernen Betroffene, sich und ihr Selbstwertgefühl nicht über die Leistungsfähigkeit ihres Penis zu definieren. D.h. sie  lernen, ein Versagen nicht als Verlust ihrer Männlichkeit anzusehen und dass Sex nichts mit Leistung zu tun hat.
Und schließlich können Männer lernen, dass ihr Penis nicht der einzige Lustspender ist. Um eine Frau zu befriedigen, genügen Zärtlichkeit, Hände und Mund.
Sexuelle Probleme sind in vielen Fällen Kopfprobleme! Des Mannes bestes Stück reagiert sehr sensibel auf psychische Belastungen und Stress.

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