Psychosen

Medikamente und/oder Psychotherapie?

Psychosen


Psychose ist eine Bezeichnung für schwere psychische Erkrankungen, die mit Realitätsverlust, Trugwahrnehmungen, Wahnvorstellungen, Bewusstseinsstörungen, Störungen im Denken und Fühlen verbunden sind. Die Wahrscheinlichkeit eines Menschen, im Laufe des Lebens an einer schizophrenen Psychose zu erkranken, liegt bei ca. 1% .

Den ganzen Beitrag lesen »

Ich kann Ihnen helfen

Falls Sie weitere Informationen oder Hilfe benötigen, nehmen Sie bitte mit mir Kontakt auf.

Psychotherapie kann helfen bei

Panikattacken
Als Panikattacke wird das plötzliche und in der Regel nur einige Minuten anhaltende Auftreten einer körperlichen und psychischen Alarmreaktion ohne äußeren Anlass bezeichnet. Oft ist den Betroffenen nicht klar, dass ihre Symptome Ausdruck einer Panikreaktion darstellen. Die ursprünglich der Energiebereitstellung (und damit dem Überleben) dienenden vegetativen Reaktionen im Körper werden dadurch als (lebens-) bedrohlich erlebt, was die Panik weiter antreibt.
Bei einigen Personen können die Panikattacken sich auch über einen längeren Zeitraum (bis zu mehreren Stunden) mit abgeschwächten Symptomen erstrecken. Weiterhin stehen bei einigen Personen die psychischen Symptome im Vordergrund, während die physischen kaum ausgeprägt sind. Beiden Gruppen gemeinsam ist, dass die Symptome oft nicht als Auswirkung eines Angstzustandes erkannt werden.
Typische Symptome einer Panikattacke sind:
Atemnot, Engegefühl in Brust und Kehle
Hyperventilation(als Folge Kribbelgefühle in Gesicht und Händen, Muskelkrämpfe)
Herzrasen
Schweißausbrüche
Zittern, Schwindel
Angstgedanken (”Das ist ein Herzinfarkt”, “Jetzt sterbe ich gleich”, “Ich werde verrückt” …)
Depersonalisationsgefühle (”Neben sich stehen”, “Nicht mehr ich selber sein”)
Derealisationsgefühle (”Umgebung wird als fremd, unwirklich wahrgenommen”)
Angst davor Haus oder Wohnung zu verlassen, da etwas passieren könnte.



Sexuelle (Funktions)Störungen bei Männern
Das das Thema Sexualität sehr persönlich ist, behandle ich nur Männer mit sexuellen Funktionsstörungen. Frauen sind meiner Ansicht nach bei Psychotherapeutinnen besser aufgehoben. Ich habe jedoch Erfahrungen in der Behandlung von Frauen mit sexuellen Problemen, wenn diese nicht sehr ausgeprägt sind und in Kombination mit anderen psychischen Störungen oder Partnerproblemen auftreten.
Von sexuellen Funktionsstörungen sprechen wir dann, wenn wir länger als 6 Monate nicht die gewünschte sexuelle Beziehung haben können, die wir uns wünschen und darunter leiden.
Man unterscheidet zwischen sexuellen Funktionsstörungen, die rein körperlich verursacht sind, und solchen, die psychisch und körperlich bedingt sind.
Zu den psychisch und körperlich bedingten sexuellen Störungen zählt man beim Mann Mangel oder Verlust an sexuellem Verlangen, sexuelle Abneigung und mangelnde Befriedigung, Erektionsstörungen und vorzeitigen Samenerguss.
Das wichtigste Ziel in einer Psychotherapie ist zunächst die Behandlung der Angst vor dem Versagen. Je mehr Druck Männer sich nämlich im Vorfeld machen, je mehr sie befürchten, wieder zu versagen, umso wahrscheinlicher ist es, dass genau das eintritt.
Außerdem müssen Betroffene lernen, sich und ihr Selbstwertgefühl nicht über die Leistungsfähigkeit ihres Penis zu definieren. D.h. sie müssen lernen, ein Versagen nicht als Verlust ihrer Männlichkeit anzusehen. Und die Betroffenen müssen lernen, dass Sex nichts mit Leistung zu tun hat.
Und schließlich müssen Männer lernen, dass ihr Penis nicht der einzige Lustspender ist. Um eine Frau zu befriedigen, genügen Zärtlichkeit, Hände und Mund.
Sexuelle Probleme sind in vielen Fällen Kopfprobleme! Des Mannes bestes Stück reagiert sehr sensibel auf psychische Belastungen und Stress.

Sucht
Als Sucht bezeichnet man eine krankhafte oder zwanghafte Abhängigkeit von Substanzen oder bestimmten Verhaltensweisen. Diese Abhängigkeit führt zu einem extremen Verlangen, bestimmte Substanzen einzunehmen oder Verhaltensweisen anzunehmen, um einen gewissen Grad an Befriedigung zu finden.
Stoffunabhängige Süchte
Arbeitssucht
Mediensucht
Spielsucht
Verhaltensstörungen (Essstörungen, selbstverletzendes Verhalten)
Zwischenmenschliche Süchte
Stoffabhängige Süchte
Alkohol
Medikamente
Nikotin
Zucker
Illegale Substanzen („Drogen“

Sucht verändert die Persönlichkeit
Oft stellt sich eine so genannte Toleranz schnell ein, was einen immer größeren Konsum, beziehungsweise ein immer häufiger auftretendes Verhalten zur Folge hat. Eine Sucht entwickelt sich über einen kurzen oder längeren Zeitraum, meist jedoch unbemerkt. Während zu Beginn noch ein Genuss zu verspüren war, wird es für Körper oder Psyche mit der Zeit immer schwieriger, ohne den entsprechenden Stoff zufrieden sein zu können.
Ähnlich ist es mit Verhaltensweisen, die plötzlich immer mehr in den Vordergrund treten. Anders gesagt, kann man die Entstehung einer Sucht auch in verschiedene Phasen gliedern: Der Genuss führt zu einer Intensivierung, diese führt zur Gewohnheit, die Gewohnheit führt zu einem Missbrauch und im letzten Stadium kommt es zur Abhängigkeit, die von den Betroffenen meistens – bis auf wenige Ausnahmen – alleine nicht mehr bewältig werden kann.