Schlafstörungen

Stress und Burnout bewältigen

Das Thema Stressbewältigung und Burnoutprophylaxe ist aktuell. Jedoch wissen Betroffene oft nicht, dass sie ein Burnout haben, weil dieser Zustand sich meist über längere Zeit entwickelt und man sich in gewisser Weise an Stress “gewöhnt”. Den ganzen Beitrag lesen »

Expertentipps zum Überwinden von Depression


Diese 10 Tipps  geben Ihnen konkrete Hinweise, was Sie selbst zu einer erfolgreichen Behandlung beitragen können. Das Befolgen dieser Hinweise reicht  nicht aus, um eine Depression alleine zu bewältigen. Sie können jedoch im Rahmen einer Behandlung hilfreich sein, wenn Sie sich konsequent daran halten.

1. Nehmen Sie vom Arzt verordnete Medikamente ein!

2. Bleiben Sie körperlich aktiv und fit. Bleiben Sie nicht im Bett liegen, auch wenn es schwer fällt!

3. Planen Sie Ihren Tag genau mit einem Stundenplan, am besten zu einer Tageszeit, wo die Stimmung am besten ist!

4. Legen Sie eine Liste von täglichen angenehmen Routineaufgaben und Unternehmungen und führen Sie diese durch!

5. Setzen Sie sich kleine erreichbare Ziele und registrieren Sie Ihre Erfolge!

6. Vergessen Sie Misserfolge! Es ist nicht Ihr Versagen, sondern die Depression.

7. Nehmen Sie negative Gedanken nicht für bare Münze.

8. Reden Sie mit einer vertrauten Person über Ihren Zustand!

9. Regelmäßig und gesund essen – Alkoholkonsum stark einschränken oder ganz weglassen!

10. Beobachten Sie regelmäßig Ihre Stimmung und stellen Sie Unterschiede fest!

Expertentipps bei Schlafstörungen

  • Gehen Sie erst ins Bett, wenn Sie wirklich müde sind.
  • Vermeiden Sie das Schlafen während des Tages. Ausnahme: der Power-Nap als 20 Minuten dauernde Ruhepause in der Mittagszeit.
  • Vermeiden Sie aufputschende Getränke und auch Nikotin vor dem Schlafengehen.
  • Essen Sie keine schweren Mahlzeiten vor dem Schlafengehen.
  • Machen Sie einen Spaziergang oder nehmen Sie ein beruhigendes Bad am Abend.
  • Wenn Sie nach ca. 15 – 20 Minuten noch nicht einschlafen können, stehen Sie wieder, damit das Bett nicht ein Ort wird, wo Sie nachdenken und grübeln. Lenken Sie sich ab mit einer Beschäftigung (Sudoku, Kreuzworträtsel, Fotos).
  • Wenn Ihnen ungelöste Probleme durch den Kopf gehen, schreiben Sie diese auf und stellen Sie sich eine positve Lösung vor. Dann gehen Sie wieder ins Bett.
  • Wenn Sie ein ungelöstes Problem mit Ihrem Partner/Ihrer Partnerin haben, vereinbaren Sie einen Termin und diskutieren Sie nicht im Bett darüber.
  • Manchmal helfen vorübergehend auch getrennte Schlafräume.
  • Regelmäßige sportliche Aktivitäten untertags, 2 – 3 Mal die Woche 30 – 60 Minuten fördern den Schlaf, weil auf diese Weise Stresshormone abgebaut werden.
  • Lernen Sie ein Entspannungsverfahren wie die Progressive Muskelentspannung, Autogenes Training oder Yoga.
  • Lenken Sie Ihre Gedanken konstruktiv um, indem Sie eine schöne Erinnerung vor Ihrem geistigen Auge aufsteigen lassen oder   eine Visualisierungsübung machen.
  • Achten Sie darauf, dass der Schlafraum gut gelüftet und nicht zu warm oder zu kalt ist.
  • Gewöhnen Sie sich einen bestimmten Tagesrhythmus mit fixen Zeiten zum Ins -Bett- gehen und Aufstehen an.

Schlafstörungen

Die meisten Schlafstörungen sind in gewisser Weise „normal“, können jeden betreffen und verschwinden von selber wieder. Den ganzen Beitrag lesen »

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Chronische Schmerzzustände


Schmerzen sind ein notwendiges Alarmsignal, um auf Verletzungen und akute Störungen im Körper rasch reagieren zu können. Den ganzen Beitrag lesen »

Visualisierungsübung: Ort der Ruhe

Visualisierungsübungen

Visualisierungsübungen sind anerkannte wissenschaftlich untersuchte mentale Strategien zur Beeinflussung von Gedanken durch tagtraumartige Phantasien. Den ganzen Beitrag lesen »

Ich kann Ihnen helfen

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Psychotherapie kann helfen bei

Panikattacken
Als Panikattacke wird das plötzliche und in der Regel nur einige Minuten anhaltende Auftreten einer körperlichen und psychischen Alarmreaktion ohne äußeren Anlass bezeichnet. Oft ist den Betroffenen nicht klar, dass ihre Symptome Ausdruck einer Panikreaktion darstellen. Die ursprünglich der Energiebereitstellung (und damit dem Überleben) dienenden vegetativen Reaktionen im Körper werden dadurch als (lebens-) bedrohlich erlebt, was die Panik weiter antreibt.
Bei einigen Personen können die Panikattacken sich auch über einen längeren Zeitraum (bis zu mehreren Stunden) mit abgeschwächten Symptomen erstrecken. Weiterhin stehen bei einigen Personen die psychischen Symptome im Vordergrund, während die physischen kaum ausgeprägt sind. Beiden Gruppen gemeinsam ist, dass die Symptome oft nicht als Auswirkung eines Angstzustandes erkannt werden.
Typische Symptome einer Panikattacke sind:
Atemnot, Engegefühl in Brust und Kehle
Hyperventilation(als Folge Kribbelgefühle in Gesicht und Händen, Muskelkrämpfe)
Herzrasen
Schweißausbrüche
Zittern, Schwindel
Angstgedanken (”Das ist ein Herzinfarkt”, “Jetzt sterbe ich gleich”, “Ich werde verrückt” …)
Depersonalisationsgefühle (”Neben sich stehen”, “Nicht mehr ich selber sein”)
Derealisationsgefühle (”Umgebung wird als fremd, unwirklich wahrgenommen”)
Angst davor Haus oder Wohnung zu verlassen, da etwas passieren könnte.



Sexuelle (Funktions)Störungen bei Männern
Das das Thema Sexualität sehr persönlich ist, behandle ich nur Männer mit sexuellen Funktionsstörungen. Frauen sind meiner Ansicht nach bei Psychotherapeutinnen besser aufgehoben. Ich habe jedoch Erfahrungen in der Behandlung von Frauen mit sexuellen Problemen, wenn diese nicht sehr ausgeprägt sind und in Kombination mit anderen psychischen Störungen oder Partnerproblemen auftreten.
Von sexuellen Funktionsstörungen sprechen wir dann, wenn wir länger als 6 Monate nicht die gewünschte sexuelle Beziehung haben können, die wir uns wünschen und darunter leiden.
Man unterscheidet zwischen sexuellen Funktionsstörungen, die rein körperlich verursacht sind, und solchen, die psychisch und körperlich bedingt sind.
Zu den psychisch und körperlich bedingten sexuellen Störungen zählt man beim Mann Mangel oder Verlust an sexuellem Verlangen, sexuelle Abneigung und mangelnde Befriedigung, Erektionsstörungen und vorzeitigen Samenerguss.
Das wichtigste Ziel in einer Psychotherapie ist zunächst die Behandlung der Angst vor dem Versagen. Je mehr Druck Männer sich nämlich im Vorfeld machen, je mehr sie befürchten, wieder zu versagen, umso wahrscheinlicher ist es, dass genau das eintritt.
Außerdem müssen Betroffene lernen, sich und ihr Selbstwertgefühl nicht über die Leistungsfähigkeit ihres Penis zu definieren. D.h. sie müssen lernen, ein Versagen nicht als Verlust ihrer Männlichkeit anzusehen. Und die Betroffenen müssen lernen, dass Sex nichts mit Leistung zu tun hat.
Und schließlich müssen Männer lernen, dass ihr Penis nicht der einzige Lustspender ist. Um eine Frau zu befriedigen, genügen Zärtlichkeit, Hände und Mund.
Sexuelle Probleme sind in vielen Fällen Kopfprobleme! Des Mannes bestes Stück reagiert sehr sensibel auf psychische Belastungen und Stress.

Sucht
Als Sucht bezeichnet man eine krankhafte oder zwanghafte Abhängigkeit von Substanzen oder bestimmten Verhaltensweisen. Diese Abhängigkeit führt zu einem extremen Verlangen, bestimmte Substanzen einzunehmen oder Verhaltensweisen anzunehmen, um einen gewissen Grad an Befriedigung zu finden.
Stoffunabhängige Süchte
Arbeitssucht
Mediensucht
Spielsucht
Verhaltensstörungen (Essstörungen, selbstverletzendes Verhalten)
Zwischenmenschliche Süchte
Stoffabhängige Süchte
Alkohol
Medikamente
Nikotin
Zucker
Illegale Substanzen („Drogen“

Sucht verändert die Persönlichkeit
Oft stellt sich eine so genannte Toleranz schnell ein, was einen immer größeren Konsum, beziehungsweise ein immer häufiger auftretendes Verhalten zur Folge hat. Eine Sucht entwickelt sich über einen kurzen oder längeren Zeitraum, meist jedoch unbemerkt. Während zu Beginn noch ein Genuss zu verspüren war, wird es für Körper oder Psyche mit der Zeit immer schwieriger, ohne den entsprechenden Stoff zufrieden sein zu können.
Ähnlich ist es mit Verhaltensweisen, die plötzlich immer mehr in den Vordergrund treten. Anders gesagt, kann man die Entstehung einer Sucht auch in verschiedene Phasen gliedern: Der Genuss führt zu einer Intensivierung, diese führt zur Gewohnheit, die Gewohnheit führt zu einem Missbrauch und im letzten Stadium kommt es zur Abhängigkeit, die von den Betroffenen meistens – bis auf wenige Ausnahmen – alleine nicht mehr bewältig werden kann.

Progressive Muskelentspannung (PMR)

Dieses Entspannungsverfahren wurde von dem amerikanischen Arzt und Physiologen Edmund Jacobson in den 30er Jahren entwickelt, ist leichter erlernbar als das Autogene Training, erzielt jedoch ähnliche Wirkungen. Den ganzen Beitrag lesen »

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